Hinweisgeber-

Systeme

Nicht immer lässt sich gesetzwidriges Verhaltens von vornherein vermeiden. Aufgrund der verschiedenen Interessen aller Verantwortlichen besteht die Gefahr mangelnder Transparenz und des Eindrucks der sachfremden Interessendurchsetzung.

 

Nur bei Einhaltung der Organisationspflicht – unter anderem durch Implementierung eines Compliance-Management-Systems – und der Überprüfung ihrer Wirksamkeit ist eine Enthaftung der Geschäftsführung möglich, scheidet deren persönliche Haftung also aus. Zudem wird dies relevant bei der Bemessung von Unternehmensbußen auf Grundlage von § 30 OWiG. Es ist daher durchaus sinnvoll, Mitarbeitern von Kranken-

häusern oder anderer Leistungserbringer im Gesundheitswesen die Möglichkeit zu bieten, verdächtige Vorgänge anonym zu melden. 

 

Erfahrungsgemäß ist die Hemmschwelle, rechtswidriges Verhalten einem externen, zur beruflichen Verschwiegenheit verpflichteten Dienstleister (Ombudsmann) zu melden, geringer und folglich die Akzeptanz solcher externen Hinweisgebersysteme höher. Die MedCompliance GmbH unterstützt Sie dabei, solche Hinweisgeber-Systeme zu etablieren und in der Funktion eines Ombudsmannes zu verwalten.

Genehmigungspflichtige Tätigkeiten nach §§ 2, 3 RDG werden ausschließlich durch zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte eigenverantwortlich und unabhängig erbracht.

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